Es geht nichts über Weihnachtsdörfer in der Winterzeit. Ohne sie wären die kalten Monate nicht dasselbe. Umso schöner war es, als die city com baden vor einigen Jahren den Badener Winterzauber ins Leben gerufen hat.
Mit dem Start von einem Winterdorf in Baden sind es mittlerweile bereits drei geworden. Sie funkeln, strahlen und laden ein, sich draussen zu treffen, trotz der Kälte und Dunkelheit. Sie versüssen einem ganz klar die Tage bis Weihnachten und der Winterzauber ufem Bahnhofplatz sogar darüber hinaus bis zum 6. Januar 2023.
Der Duft nach Käse, reifen Früchten und Kerzenwachs macht sich breit, wenn man die Bahnhofs-Unterführung in Baden Richtung Osten verlässt und ein Kunstwerk aus Tannenbäumen, Lichterketten und Holzhütten lächelt einem entgegen.
FIGUGEGL - "Fondue isch guet und git e gueti Luune". Nach diesem Motto betreibt die Humbel Spezialitätenbrennerei auf dem Bahnhofplatz in Baden die Fonduehütte nun schon seit 11 Jahren. Was gibt es Besseres, als zusammenzusitzen und aus dem gleichen Topf Käse zu schlemmen? Käse-LiebhaberInnen hin oder her. Ich denke, das Geheimrezept des Fondues ist nicht nur der gute Kirsch *zwinker*, sondern auch das Teilen. Es gibt uns ein Gefühl von Verbundenheit.
Und genau dieses Gefühl findet man auf dem ganzen Winterzauber ufem Bahnhofplatz. Es wird viel Wert auf regionale und biologische Produkte gelegt. Somit ist nicht nur der Kirsch im Fondue aus 100% Schweizer Kirschen, sondern auch der Käse stammt aus regionalen Käsereien und es gibt Schweizer Softgetränke, Bier und Weine. Nebst dem nicht wegzudenkenden Bio-Glühwein erhält man auch Humbels Glühkirsch mit Sirup von Holunderbeeren aus dem Garten der Brennerei, den Lindentee von der Linner Linde, dem mächtigsten Baum des Aargaus, oder auch den Apfelpunch aus 300 Apfelsorten von Münzlishausen – wenn das alles nicht schon e gueti Luune git.
In dem Sinne sende ich besinnliche Weihnachtsgrüsse und wünsche ein frohes Beisammensein mit den Liebsten und noch viel Vergnügen ufem Bahnhofplatz in Baden.