07.03.2019
Warum degustieren Sie Wein?

Der Wein hat sich in den letzten Jahren zu einem Lifestyle-Thema entwickelt. Noch nie zuvor wurde so viel darüber diskutiert, philosophiert, geschrieben und natürlich degustiert. Und dies über alle Altersklassen hinweg.

Markus Fuchs, Weinakademiker Branchenverband Aargauer Wein
Markus Fuchs
Weinakademiker Branchenverband Aargauer Wein

Die Weinsprache respektive die Beschreibung der Weine ist jedoch kaum noch brauchbar, wird doch in der Werbung praktisch jeder Wein mit Superlativen überhäuft, die selten eine wirkliche Hilfe für den Weinkäufer, geschweige denn für den Weingeniesser sind.

Viele Weinseminare sind ebenfalls wenig hilfreich, sie sind zu technisch und zu faktisch. Letztlich soll es beim Weintrinken - oder nobler ausgedrückt, beim Weingeniessen - einzig und alleine darum gehen, ob Sie einen Wein mögen oder nicht.

Selbstverständlich können Sie auch als privater Weinliebhaber ein Degustationsblatt verwenden, welches es erlaubt, Weine nach einer gewissen Systematik zu degustieren, zu beschreiben und zu bewerten. Solche Degustationshilfen können dabei helfen, eine Begründung zu liefern, warum Sie einem Wein nur 13 oder eben 19 von 20 Punkten geben. Aber das ist es dann auch schon. Primäres Kriterium muss und soll bleiben, ob ein Wein subjektiv mundet oder nicht. Das „Warum“ ist im Alltag – es sei denn, man ist professioneller Weineinkäufer – nicht wirklich wichtig. Trotzdem ist es die Beantwortung der Frage „Warum Sie einen Wein mögen“ der erste Schritt vom Anfänger zum Weinprofi – und dieser Schritt ist viel einfacher als Sie denken.

Finden Sie die Antworten zu „was Sie schon immer über Wein wissen wollten“ am 15. und 16. März 2019 an der WeinGenussPlus im Campussaal in Brugg-Windisch.

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