Was tun mit aktiven Kindern wenn die Temperaturen wieder sinken und die Badis schliessen? Meine Lösung heisst: Biberschublade im Naturama.
Wenn die Bise wieder die Ärmel hoch zieht und der Nieselregen ganz langsam die Jeans durchnässt, mag ich nicht mehr stundenlang neben dem Baum rumstehen, auf den der Sohn gerade klettert. Zum alleine Klettern ist er noch etwas zu klein, deshalb müssen für die kommende Jahreszeit Aktivitäten her, bei denen ich mich zwischendurch auch mal ein bisschen aufwärmen kann ohne dafür selbst gleich den Baum hochklettern zu müssen. Für Alternativen zum Draussen spielen braucht es aber überzeugende Argumente für den Sohnemann. Eines, das aber bisher immer funktioniert hat ist „die Biberschublade“. Die magische Biberschublade ist gefüllt mit Holzbibern und deren Jungtieren, Ästen, Gebüsch, Wasser aus blauer Klarsichtfolie und klebrigem Sand. Damit werden Biberburgen gebaut, der Fluss erstreckt sich über den ganzen Tisch, die Jungtiere verstecken sich vor den Eltern, graben sich im Sand ein - die Möglichkeiten der Biberschublade sind grenzenlos. So verbringen wir gut und gerne mal mindestens eine Stunde mit den Bibern und dem klebrigen Sand. Die Biberschublade ist aber nur eine von insgesamt 18 Schubladen im Naturlabor im Naturama in Aarau. Auch in den restlichen 17 Schubladen gibt es Tolles zum Entdecken, Zusammenbauen, Riechen, Spüren und Experimentieren.
Und wenn erst der Hunger einen daran erinnert, wie lange man eigentlich schon im Naturlabor herumtüftelt, ist das museumseigene Café „zum Friedrich“ mit heisser Ovo und Cappuccino zum Glück ganz nah.