15.11.2018
«PLAY» im Stadtmuseum Aarau

"PLAY" ist das erste Schweizer Ausstellungsformat, welches als digitales Spiel daher kommt. Hier wird nicht nur über Games gesprochen, sondern aktiv gespielt – am besten zu zweit oder als Familie.

Antoinette Gloor, Praktikantin Kommunikation Stadtmuseum Aarau
Antoinette Gloor
Praktikantin Kommunikation Stadtmuseum Aarau

Die Ausstellung "PLAY" zeigt, was digitale Spiele leisten und wie sie in viele Bereiche unseres Alltags einbezogen sind. Stichworte sind eSports, Serious Games und Gamification. Während eSports neue Helden für die Jugend produzieren und Millionen umsetzen, vermitteln Serious Games gezielt Lerninhalte und trainieren Menschen. Bei der Gamification geht es wiederum darum, Spielelemente so einzusetzen, dass sie als Marketing- und Unterhaltungswerkzeuge das Produkte- oder Serviceverhalten der Menschen optimieren.

Mich begeistert die oftmals poetische und ästhetische Seite von digitalen Spielen. Es werden Geschichten erzählt und Spiellandschaften zum Eintauchen geschaffen. Gerade die Schweizer Gamelandschaft hat diesbezüglich einiges zu bieten. Über diese erfährt man in der Ausstellung PLAY vieles. Und: Man kann die Spiele gleich selber testen.

Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die positiven Seiten von Games, sondern spricht auch über ihre Risiken. So finden sich in der Ausstellung immer wieder wertvolle Tipps, differenzierte Aussagen und erklärende Texte zu möglichen Gefahren.

Mein persönliches Highlight ist das eigens für PLAY entwickelte Spiel, bei dem man sich durch Teile der Ausstellung spielt. Es gibt einen Profi- und einen Anfänger-Modus. Dieser eignet sich für Leute ohne Game-Erfahrung und ermöglicht einen mühelosen Einstieg in die digitale Spielwelt. Am besten spielt es sich zu zweit oder als Familie bei einem gemeinsamen PLAY-Ausflug ins Museum.

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