27.07.2022
Mit Romano Galizia auf Streifzug durch die Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts

Aus Anlass des 100. Geburtstages von Romano Galizias präsentiert Murikultur eine Gedenkausstellung mit Skulpturen von Galizia in Kombination mit ausgewählten Werken aus seiner Sammlung.

Heidi Holdener, Geschäftsführerin Murikultur
Heidi Holdener
Geschäftsführerin Murikultur

Mit grossen Namen eine tolle und aufsehenerregende Ausstellung zu kuratieren kann jede*r. Aber gelingt dies auch mit Werken von weniger bekannten Schweizer Kunstschaffenden? Wir finden ja: die Stiftung Murikultur zeigt diesen Herbst Werke von kaum bekannten Schweizer Kunstschaffenden des 20. Jahrhunderts. Ein Panorama der Kunst der leiseren Töne, die aber nicht minder interessant und sehenswert ist. 

Romano Galizia war nicht nur Künstler, er war auch Sammler, Mäzen, Freund und Unterstützer seiner zahlreichen Künstlerinnen- und Künstlerkollegen. Zusammen mit seiner Frau besuchte er Ausstellungen und Galerien, Ateliers und erwarb Arbeiten von Kollegen, manchmal in kleinen erschwinglichen Mustern. Wichtig war ihm ein breiter Blickwinkel auf das Schweizer Kunstschaffen seiner Zeit. So kam im Laufe seines langen Lebens eine kleine, aber feine Kunstsammlung zusammen, die sich vor allem der Schweizer Kunst zwischen 1940 und 2000 widmet. Ein Panorama der Schweizer Kunst eben. 

Mit vielen der ausgestellten Kunstschaffenden verband Galizia eine Freundschaft. Charles Wyrsch animierte er mit Hilfe eines Deals zum Zeichnen: Wyrsch durfte Galizia auf seinen Reisen kostenlos begleiten, musste dafür aber seine Eindrücke zeichnerisch festhalten. Diese Zeichnungen und Skizzen gehörten dann Galizia. Heute stellen diese einen der grössten Bestände der Sammlung dar. 

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