Meisterwerke französischer Impressionisten, wechselnde zeitgenössische Kunst und ein idyllischer Park mit lauschigen Ecken und digitalen Schnitzeljagden. Im Museum Langmatt gibt es für alle etwas zu entdecken.
Der hohe, dunkelrote Gartenzaun entlang der Römerstrasse, gesäumt von mächtigen alten Bäumen, lässt es bereits vermuten: Hier versteckt sich etwas ganz Besonderes. Dann der erste Hinweis auf dem Torbogen über dem Eingang der Lindenallee: LANGMATT. Und da steht sie, inmitten des herrlichen Parks, die prächtige Jugendstilvilla mit ihrem markanten, grünen Fachwerkgiebel.
Das Museum Langmatt wurde 1990 im ehemaligen Wohnhaus von Sidney und Jenny Brown-Sulzer, eine der Gründerfamilien der BBC (heute ABB), eröffnet. Es gilt als eine der bedeutendsten Privatsammlungen des französischen Impressionismus in Europa. Zusammen mit der Jugendstilvilla und dem Park bildet die einzigartige Kunstsammlung ein unvergleichliches Ensemble und eine magische Zeitkapsel.
In den historischen Wohnräumen präsentieren sich impressionistische Werke grosser Künstler wie Renoir, Cézanne, Pissarro und Gauguin, neben wechselnder zeitgenössischer Kunst. Die Kinder meiner Bekannten leihen sich am Empfang gerne die Geschichtenkiste oder den Museumskoffer aus und erkunden so das Museum mit ihrer Familie spielerisch.
Und auch der Park wartet auf grosse und kleine Entdecker*innen. Gleich zwei digitale Schnitzeljagden lassen sich mit dem eigenen Smartphone bedienen. Und ein Audio-Rundgang folgt den verschiedenen Biodiversitätsstationen.
Ob drinnen oder draussen, unweigerlich lässt uns die Langmatt eintauchen in eine faszinierende Zeit- und Entdeckungsreise.