14.02.2019
«Alles im Fluss» auf der Wettinger Klosterhalbinsel

Seit meiner frühesten Kindheit zieht mich die Klosterhalbinsel Wettingen in ihren Bann. Die Mauern des ehemaligen Zisterzienserklosters haben mir schon damals die wunderlichsten Geschichten erzählt. Und noch immer verzaubern die traumhaft schönen Gärten die Besucher zu jeder Jahreszeit mit einer Fülle an Farben, Düften und uralten Baumbeständen.

Ruth Blaser, Kulturhistorische Führungen und Reiseleitungen
Ruth Blaser
Kulturhistorische Führungen und Reiseleitungen

Die grossartige Kulturgeschichte nahm mit der Klostergründung im 13. Jahrhundert ihren Lauf. Am Limmatknie ist noch immer „alles im Fluss“. Der Puls der Zeit schlägt unaufhaltsam weiter. So wie sich der Fluss dem Wechselspiel der Natur anpasste, so veränderte der Lauf der Geschichte das Leben auf der Klosterhalbinsel. Das monastische Leben wandelte sich mit den grossen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts. Textilfabriken entstanden und am neu gegründeten Lehrerseminar wurde die Volksbildung gefördert. Fast wehmütig erinnere ich mich an die Zeit, als aus den weit geöffneten Fenstern der „Pfupfi“ das lautstarke Geschnatter der Fabrikarbeiterinnen drang und wir im Gleichschritt übermütig die legendäre „Gwaggelibrugg“ überquerten.

Heute sind auf der Klosterhalbinsel die unterschiedlichsten Raritäten zu bewundern.

Auf einer spannenden und erlebnisreichen Führung trifft man auf längst vergangene Zeiten in denen zahlreiche Menschen ihre unauslöschlichen Spuren hinterlassen haben. Ein Ort für Geniesser und Entdecker!

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